Die Backsaison ist eröffnet! Traditionen bewahren & Neues ausprobieren

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Ur-Großmutters Lebkuchen vertragen sich bestens mit natürlichen Lebensmittelfarben, die ich zum ersten Mal ausprobiert habe – eine bunte Empfehlung.

Apfel, Nuss und Mandelkern…mit großen Schritten nähern wir uns dem 1. Advent. Mit allen Sinnen in Kindheitserinnerungen und Familientraditionen zu schwelgen und auch neue, schöne Erfahrungen zu machen und auszuprobieren, die irgendwann vielleicht zu Traditionen werden – das macht glücklich ohne großen Aufwand, im Alltag.

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Plätzchen backen mit der Mutter und den Geschwistern samt Nichten und Neffen, das wärmt das Herz ganz besonders.
Jährlich am Buß- und Bettag eröffnen wir mit den Lebkuchen nach dem Familienrezept der Ur-Oma die Weihnachtsbäckerei.
Damit aber nicht nur ich was davon habe, gebe ich heute mal eine Empfehlung für natürliche Lebensmittelfarben ab.
Es ist – wie immer – Geschmackssache, ob und welche Farben in welchen Mengen verwendet werden. Vor allem hellblaue Schneekristall-Plätzchen sehen zugegeben märchenhaft schön aus – essen will ich die künstlich-leuchtenden Farben aber eigentlich nicht.

Schon lange wollte ich natürliche Farben ohne großen Aufwand ausprobieren und habe mir in unserem kleinen Reformhaus die (einzig verfügbaren) „Färbenden Lebensmittel“ von bioveganbiovegan_farbspas gekauft. Enthalten ist Farbpulver in rot, grün, pink, gelb, orange, letztere habe ich (noch nicht) probiert. Die Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau sind Rote Beete, Curcuma, Karotte, Matcha, Malotdextrin, Pfeilwurzmehl. Die Farben sind vegan und glutenfrei.
Die Zuckerglasur…
ist leicht herzustellen: Ich habe für meinen Plätzchen-Bedarf 1/2 TL Pulver in 1 TL warmem Leitungswasser aufgelöst, 5 Minuten gewartet. Anschließend habe ich die Flüssigkeit mit dem gesiebten Puderzucker verrührt, bis die dickflüssige Glasur entstand.
Das Ergebnis sieht sehr natürlich aus, was mir persönlich deutlich besser gefällt. Außerdem scheint mir das Farbpulver recht ergiebig, ich bevorzuge allerdings auch eine kleinere dekorative Menge als ein üppiges Farbbad. Rot und Pink sind in meinem Ergebnis ähnlich, da kann man einfach etwas in der Dosierung rumprobieren, wie in der Anleitung beschrieben. Was mir nämlich gut gefällt (obwohl ich mich eh nie an diese Anweisungen halte), ist die ausführliche Produktbeschreibung mit Dosierung, erzielbaren Farbnuancen, Tipps, Einsatzmöglichkeiten und Rezepten.
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Einen Eigengeschmack haben die natürlichen Lebensmittelfarben bis auf das Grün kaum. Dieses schmeckt pur nach Matcha-Tee (voll lecker!), der Geschmack verfliegt aber und auf den Lebkuchen merkt man nichts davon. Das natürliche Tannengrün auf dem Baum finde ich allemal unheimlich schön.
Die Kinder haben den Farben übrigens auch ihren Segen gegeben und das sind schließlich die Profis 🙂

 

Ein Kommentar

  1. Das sind aber sehr schöne Plätzchen! Und wie du sagst: sieht sehr natürlich aus und gefällt mir wesentlich besser. Das merke ich mir. Ich habe tatsächlich beim Durchgehen meiner Backzutaten noch die von Dr. Oetker von letztem Jahr gefunden. Die werden dieses Jahr nicht mehr genutzt 😉

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